Was du wirklich gut kannst – und woran du es erkennst.
Fast jeder kann seine Fehler aufzählen – aber seine Stärken? Das fällt vielen deutlich schwerer. In diesem Modul lernst du, deine echten Stärken zu erkennen, statt sie als selbstverständlich zu übersehen. Du erfährst, wie sie entstehen, woran du sie zuverlässig erkennst und wie du sie gezielt in deinen Alltag holst.
Der Glückskurs ersetzt keine Psychotherapie. Er richtet sich an psychisch stabile Erwachsene, die ihre Entwicklung eigenverantwortlich gestalten möchten. Bei akuten psychischen Belastungen empfehlen wir professionelle Unterstützung.
Eine alte Fabel über eine Tierschule zeigt dir, was passiert, wenn alle in denselben Fächern gleich gut werden sollen – und was das mit dem Umgang mit deinen eigenen Stärken zu tun hat.
In einer kurzen Übung erzählst oder schreibst du eine eigene Erfolgsgeschichte – die Grundlage für dein persönliches Stärkenprofil, das direkt im Anschluss für dich erstellt wird.
Du erfährst, warum das Erkennen und Nutzen deiner Stärken einen greifbaren Unterschied für dein Wohlbefinden machen kann.
Du lernst den Unterschied zwischen Was-Stärken – dem, was du gut kannst – und Wie-Stärken, deinen Charaktereigenschaften, kennen.
Du lernst das Konzept der Signaturstärken kennen und an welchen fünf Hinweisen – etwa Freude oder Energie – du sie bei dir erkennst.
In einem interaktiven Quiz übst du, Was- und Wie-Stärken zu unterscheiden und die fünf Signaturstärken-Hinweise an Beispielen wiederzuerkennen.
Du erfährst, was Forschung zum bewussten Einsatz von Stärken tatsächlich zeigt – und warum es sich lohnt, sie öfter gezielt einzusetzen.
Du bereitest dich darauf vor, herauszufinden, welche deiner Charakterstärken bereits besonders ausgeprägt sind.
In einem interaktiven Check erkennst du, welche Charakterstärken bei dir aktuell besonders stark ausgeprägt sind.
Du vertiefst, was eine Stärke erst zu einer Signaturstärke macht – zu einer, die sich wie ein Teil von dir selbst anfühlt.
In einem weiteren interaktiven Check findest du heraus, welche deiner Stärken sich für dich am ehesten wie eine echte Signaturstärke anfühlen.
Eine Einführung in einen Werkzeugkasten unterschiedlicher Stärken-Übungen, aus dem du dir passend zu deinem Alltag bedienen kannst.
Kurze Impulse für zwischendurch, mit denen du im Alltag bewusster wahrnimmst, wann du deine Stärken bereits einsetzt.
Übungen mit mehr Zeit und Ruhe, mit denen du deine Stärken intensiver erkundest – von der eigenen Stärken-Lebenslinie bis zum Stärken-Experiment.
Die zentralen Gedanken des Moduls noch einmal kompakt zusammengefasst – zum Nachschlagen, wenn du sie im Alltag brauchst.
Eine kuratierte Bibliothek mit Buchempfehlungen zum Weiterlesen – von Christopher Petersons Charakterstärken-Klassifikation bis zu Martin Seligmans Forschung zur Positiven Psychologie.
Fast jeder Mensch kann seine Fehler und Schwächen mühelos aufzählen. Bei den eigenen Stärken wird es dagegen schnell still – vieles davon ist so selbstverständlich geworden, dass es gar nicht mehr als Stärke wahrgenommen wird. Eine bekannte Fabel bringt das auf den Punkt: In einer Tierschule sollen alle Tiere in denselben Fächern – Laufen, Klettern, Schwimmen, Fliegen – gleich gut werden. Die Ente, eine hervorragende Schwimmerin, wird so lange zum Laufen angehalten, bis ihre Schwimmhäute wund sind – und sie am Ende in beidem nur noch mittelmäßig ist. Was auf den ersten Blick nach Förderung aussieht, kostet sie in Wahrheit genau die Stärke, die sie bereits hatte.
Nicht jede Stärke ist von derselben Art. Was-Stärken beschreiben, worin du gut bist – etwa Kochen, Programmieren oder Reden vor Gruppen. Sie entstehen aus Talent, Erfahrung und Übung. Wie-Stärken dagegen sind Charaktereigenschaften – etwa Neugier, Fairness oder Tapferkeit. Beide Arten ergänzen sich: Deine Wie-Stärken prägen oft, wie du deine Was-Stärken einsetzt.
Nicht jede Charakterstärke, die du besitzt, ist gleich zentral für dich. Der Psychologe Christopher Peterson beschreibt mehrere Hinweise, an denen sich besonders zentrale, sogenannte Signaturstärken erkennen lassen – im Modul auf fünf zugespitzt:
Identifikation
Die Stärke fühlt sich an wie ein Teil von dir, nicht wie etwas, das du nur tust.
Freude
Der Einsatz dieser Stärke macht dir nicht nur nach, sondern schon während der Tätigkeit Freude.
Erfolg
Mit dieser Stärke gelingt dir häufig etwas – du kannst damit etwas beitragen.
Entwicklung
Du möchtest in dieser Stärke gerne weiterwachsen, statt sie als abgeschlossen zu betrachten.
Energie
Der Einsatz dieser Stärke wird oft als belebend erlebt statt als anstrengend.
Diese fünf Hinweise bilden keine feststehende wissenschaftliche Systematik, sondern eine didaktische Bündelung, die dir hilft, deine eigenen Signaturstärken im Alltag wiederzuerkennen.
Damit das nicht bei Theorie bleibt, arbeitest du in mehreren interaktiven Schritten:
Deine Erfolgsgeschichte erzählen
Du schreibst oder sprichst eine kurze Geschichte über einen Moment, auf den du stolz bist – als Ausgangspunkt für dein persönliches Stärkenprofil.
Deine Charakterstärken entdecken
In einem interaktiven Check identifizierst du, welche Charakterstärken bei dir besonders ausgeprägt sind.
Deine Signaturstärken verstehen
Ein weiterer Check hilft dir herauszufinden, welche deiner Stärken sich wie eine Signaturstärke anfühlen – erkennbar an den fünf Hinweisen.
Der Psychologe Martin Seligman und sein Team untersuchten in einer vielzitierten Studie eine einfache Übung: Menschen sollten eine ihrer Signaturstärken eine Woche lang täglich auf eine neue Art einsetzen. Das Ergebnis: Die Teilnehmenden berichteten danach von mehr Wohlbefinden – ein Effekt, der bei manchen noch Monate später nachweisbar war. Diese Übung, im Modul als „Stärken-Experiment“ aufgegriffen, zählt zu den am besten untersuchten Interventionen der Positiven Psychologie.
Wissen über die eigenen Stärken verändert wenig, solange es abstraktes Wissen bleibt. Deshalb bietet dir das Modul einen Werkzeugkasten unterschiedlicher Übungen – von der 30-Sekunden-Reflexion vor einer Situation bis zur ausführlichen Stärken-Lebenslinie –, aus dem du dir passend zu deinem Alltag bedienen kannst.
Fachlich stützt sich das Modul auf die Positive Psychologie nach Martin Seligman und die VIA-Charakterstärken-Klassifikation von Christopher Peterson, ergänzt um Ryan Niemiecs Arbeiten zum ausgewogenen Einsatz von Stärken sowie Barbara Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie zur Wirkung positiver Emotionen.
Was der Kurs bewusst nicht verspricht
Dieses Modul verspricht dir nicht, dass all deine Schwächen verschwinden, wenn du nur genug an deinen Stärken arbeitest. Was du bekommst, ist ein realistischeres Bild davon, was du bereits gut kannst – und Wege, das gezielter zu nutzen.
Das Modul eignet sich für psychisch stabile Erwachsene, die ihre eigenen Stärken klarer erkennen möchten – unabhängig davon, ob du bereits Tests wie den VIA-Charakterstärken-Test kennst oder zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung kommst.
Der Glückskurs beginnt mit dem Einführungskurs „Glücklichsein“. Danach erwarten dich 8 Themenmodule aus drei Lebensbereichen: Du selbst: Stärken, Werte und Lebenseinstellung Deine innere Welt: Achtsamkeit, Gedanken und Sinn des Lebens Deine äußere Welt: Beziehungen und Lebenssituation Die Module folgen einer gemeinsamen Grundstruktur: In der Regel führen dich rund zehn kurze Videos durch das jeweilige Thema. Passende interaktive Anwendungen und Reflexionsübungen helfen dir, die Inhalte auf dein eigenes Leben zu übertragen. Zusätzlich erhältst du schnelle Übungen für den Alltag, vertiefende Übungen und ausgewählte Buchempfehlungen. Für ein Modul kannst du insgesamt ungefähr zwei bis vier Stunden einplanen. Davon entfallen meist etwa 30 bis 45 Minuten auf die Videos. Wie viel Zeit du tatsächlich benötigst, hängt davon ab, wie intensiv du dich mit den Anwendungen und Übungen beschäftigst. Du kannst jederzeit pausieren und später in deinem eigenen Tempo weitermachen.
Der Glückskurs ist in mehrere Etappen aufgeteilt, die inhaltlich aufeinander aufbauen. „Stärken“ gehört zur ersten Etappe („Du selbst“), zusammen mit den Modulen Persönlichkeit, Werte und Lebenseinstellung – hier geht es darum, dich selbst besser kennenzulernen. Darauf baut die zweite Etappe („Deine innere Welt“) auf, etwa mit den Modulen Sinn des Lebens, Achtsamkeit und Gedanken. Du musst kein anderes Modul abgeschlossen haben, um mit „Stärken“ zu starten – jedes Modul funktioniert auch für sich allein. „Stärken“ eignet sich aber besonders gut als Einstieg, weil ein klareres Bild der eigenen Stärken oft die Grundlage für die späteren Module bildet.
Der Charakterstärken-Check gibt dir einen Überblick über alle Charakterstärken und zeigt, welche davon bei dir stärker oder schwächer ausgeprägt sind. Der Signaturstärken-Check geht einen Schritt weiter: Er hilft dir herauszufinden, welche deiner Stärken sich für dich besonders zentral anfühlen – erkennbar an Hinweisen wie Freude, Erfolg oder Energie beim Einsatz.
Das ist ein sehr verbreitetes Gefühl – und meistens ein Wahrnehmungsproblem, kein reales. Viele Stärken sind so selbstverständlich geworden, dass sie gar nicht mehr als Stärke aufgefallen sind. Das Modul ist genau darauf ausgelegt: Mit gezielten Fragen und Übungen wird sichtbar, was für dich längst normal ist – für andere aber eine echte Stärke wäre.
Nein. Für 199 € erhältst du ein Jahr lang Zugang zum gesamten Glückskurs mit allen acht Modulen: Du selbst: Stärken, Werte und Lebenseinstellung Deine innere Welt: Achtsamkeit, Gedanken und Sinn des Lebens Deine äußere Welt: Beziehungen und Lebenssituation Du kannst mit dem Modul „Stärken" oder einem anderen Modul deiner Wahl beginnen und den Kurs anschließend in deinem eigenen Tempo bearbeiten.
Nein. Der Glückskurs ist ein Angebot zur Selbstreflexion und persönlichen Weiterentwicklung. Er richtet sich an psychisch stabile Erwachsene und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung. Wenn du unter starken oder anhaltenden psychischen Belastungen leidest, wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachkraft. In einer seelischen Krise erreichst du die TelefonSeelsorge kostenlos, anonym und rund um die Uhr unter 116 123. In akuten Notfällen wähle bitte den Notruf 112.